Peter Mischa Marxbauer, IT-, Internet- und Sicherheit

Der KMU, Handel, Handwerk und Freiberuf mit der DIGITALISIERUNG behilfich ist. Kaufmann, DIGI-Coach

5 – Handel und Direkt-Vertrieb

Warum Du nur mit System-Vertrieb erfolgreich sein kannst?

Im letzten Artikel – Folge den Trends!

Handel und alle stationären Vertriebsformen

Nehmen wir es vorweg, alle stationären Formen von Büro oder Laden sind im Zweifelsfall eine Einschränkung. Sozusagen ein Klumpfuß. Wer schon einmal versucht hat, seinen Laden zum Kunden zu bewegen, der versteht was ich hier schreibe. Dabei weiß man es schon lange.

Die Eröffnung des ersten Pizza-Dienstes liegt schon Jahrzehnte zurück und doch hat keiner so recht die Zeichen der Zeit erkannt. Der Home-Service ist dabei, die zivilisierte Welt zu erobern.

Der Kunde will die Auswahl UND dass die Ware oder Leistung zu ihm kommt!

Selbst die schönsten und besten Läden sollten sinnvollerweise an exponierter Stelle liegen, sonst sind sie dem Untergang geweiht. Es kann aber nicht jeder Laden in einer beliebigen Kommune an exponierter Stelle liegen. Es wird immer schlechtere Plätze geben.

So muss man eine Ebene runter, auf die Branche. Und selbst dann ist die Frage nicht vollständig zu beantworten, die Demographie spielt noch mit und die Qualität. Ein Beispiel soll das zeigen.

Handel (Lebensmittel)

Nehmen wir eine Familie, einfache Leute, kein besonderer Anspruch. Damit diese sich vernünftig ernähren soll, muss sie einige Spagate beherrschen. Sehen wir das Angebot am Beispiel von München:

  • Der Viktualienmarkt
    Der Inbegriff von teuer aber gut. Obgleich es häufig gar nicht stimmt, machen viele schon im Voraus einen Bogen um diese traditionelle Einrichtung. Oft findet man dort die typischen Vertreter der High-Society, was immer man darunter verstehen mag. Kein guter Ort für unsere Familie.
  • Der Gemüsewagen in der Vorstadt
    Er hat einen ähnlichen Ruf wie der Viktualienmarkt, häufig zu unrecht. Dafür muss man bei der Qualität schon genauer hin sehen. Da sind sich einige schon sehr sicher .. Unsere Familie wagt es von Fall zu Fall, da einzukaufen, mit wechselndem Erfolg.
  • Der Supermarkt und was sich dafür hält
    Im Supermarkt gibt es kaum noch richtige Lebensmittel. Nichts als abgetötetes, verarbeitetes Einheitsfutter von den großen Konzernen. Das alles schmeckt gleich und zu dem stellt nicht einmal McWürg eine Alternative dar. Das Grünzeug, von dem wir hier schreiben ist frisch, es stammt aus Holland und hat den unverwechselbaren Geschmack von Süddeutscher Zeitung. Eigentlich ist unsere Familie die Zielgruppe, sie fühlt sich aber nicht angesprochen, zu schlecht ist die Qualität.
  • Der Türkenmarkt beim Bahnhof
    Manchmal auch Griechen, aber ganz selten. Die kaufen dafür öfter dort ein, da sind alle anderen Befindlichkeiten gleich vergessen. Ja, der Ruf des Türkenmarktes ist erheblich schlechter als die Realität. Das Einzige, was man kritisieren kann, sind die Mengen. Unter einer Kiste denkt man in diesen Märkten nicht. Dafür passt Qualität und Preis. Das ist doch schon allerhand. Das wäre doch kein schlechter Ort für unsere Familie, wenn da nur nicht so viele Türken wären.

Fazit stationärer Handel (Lebensmittel)

Wer es sich leisten kann, der kauft mittlerweile den täglichen Bedarf im Reformhaus. Wer nicht, der hat gelitten. Wieder so eine Situation, an der Politiker sich profilieren könnten, wenn sie denn wollten. Oder ist die Ernährung der Bevölkerung keine Aufgabe für die?

Wozu brauchen wir Firmen, die mit 450 Filialen versuchen, uns zu vergiften? Oder uns an Mangelerscheinungen zu Grunde gehen zu lassen? Ich sage, wir brauchen die nicht, es wäre höchste Zeit, dass diese Pleite gehen. Man sollte die Sprache neu regeln, damit die Dinge auch mit dem richtigen Namen angesprochen werden können. (Saft, Nektar und anderes Prozent-Gepantsche) Es gibt nur einen Saft und der hat 100% zu haben, Punkt.

Wenn das ein erwünschtes Ergebnis von Europa ist, dann ist Europa unerwünscht. Aller Orten jammern die Erzeuger, besonders die traditionellen Bauern, dass sie mit den Erlösen, die man Ihnen bietet, nicht leben können. Warum macht niemand etwas dagegen? Kann es sein, dass unsere Führung mit ihrer Aufgabe überfordert ist? Das nenne ich die Rahmenbedingungen!

Handel (Elektro, TV und Unterhaltung)

Wenn Du jetzt glaubst, dass haarsträubende Geschichten nur mit Lebensmitteln zu haben sind, dann muss ich Dich erneut enttäuschen. Nur weil es einheitliche POS Systeme gibt, heißt das nicht, dass diese Unternehmen auch rechnen können (POS=Point-Of-Sale=Systemkasse). Vielmehr hört man auch immer wieder, dass einem die Luft ausgeht, sprich dass er Pleite macht oder diese bevorsteht. Gut so!

Die mittels Schweine-Preisen Ihr Glück versuchen, die soll es zuerst erwischen. Schließlich verderben sie die Erde für ganze Branchen und kosten so auch seriösen Unternehmern Kopf und Kragen. Ursprünglich nannte man das Mischkalkulation, es meinte, dass man in der Mischung wieder bei einer normalen Marge landen hätte können. Aber die Gier macht Firmen größer als sie sind, mit Fremdkapital versteht sich.

Es ist nicht das Geld,
das die Menschen Irre macht,
es ist die Gier!

Peter "Mischa" Marxbauer – Kaufmann – Xpert System Vertrieb

Fazit Handel (non-food)

Mit oder ohne Lebensmittel, es ist egal. Man könnte fast sagen, der Amazon war schneller. Der Jupiter Hansi liegt in den letzten Zügen, beinahe hätte er sich selbst gemeuchelt, da stellt er fest, es reicht nicht, der Amazon, der treibt es noch viel bunter. Wer heute ein Handelsunternehmen begründet, der nimmt es wirklich nicht genau, mit seinem Leben. Es wird auch schnell zu Ende sein.

Nachdem die Mega schon unsere Fachhändler auf dem Gewissen haben, wird ihnen niemand auch nur eine Träne nachweinen.

Handel Allgemein

Diese Gruppe wäre wirklich schützenswert, da sind sie alle, die Handwerker und die Nischenhändler, die Ingenieur Büros, die freien und die Ehrenberufe. Denen ist aber auch kaum zu helfen. Warum?

Ich bin über 3 Jahrzehnte als IT-professional unterwegs gewesen und gerade der kaufmännische, der kommerzielle Sektor war mein Steckenpferd. Klar, als gelernter Kaufmann. Die genannte Gruppe wird überhaupt nicht von einem Großen bedroht und doch ist sie sehr gefährdet. Sie neigt nämlich dazu, sich selbst fertig zu machen. Wenn jemand aus dieser Gruppe IT anschafft, dann muss das alles ganz genau passen, am besten auch noch geändert werden, nur für ihn. Nun, die Änderung ist schnell vergessen, genutzt wird sie sowieso nicht. Hauptsache das Geld ist draußen.

Und das in Zeiten, in denen man für einen Tausender (mit individueller Betreuung) die komplette Verwaltung seines Business im Internet bekommen kann. Dann wäre das schon einmal erledigt und man könnte sich auf das "Geld Verdienen" konzentrieren. Begreift er nicht!

Nein, das wird anders gemacht!

Erst werden umständlich die finanziellen Ressourcen verbraucht, so wie oben dargestellt. Dann fragt man sich, was man eigentlich vertreiben soll und zuletzt stellt man fest, dass für Werbung kein Geld mehr da ist. Jetzt ist guter Rat teuer und natürlich sind alle anderen Schuld.

Ich sage dazu, es fehlt das Geschäftsmodell. Ein bisschen irgend etwas einzukaufen, einen Aufschlag nach Belieben drauf zu rechnen und es dafür dann zu verkaufen, das führt zu noch schnelleren Pleite-Erfolgen als die Beispiele oben.

Wenn Du das mit dem Geschäftsmodell verstanden hast, dann schau einfach unter Erfolg-mit-Franchise und unter NWM-MLM nach, da findest Du zwei Klasse Möglichkeiten, zwei Geschäftsmodelle. Eines ist Direktvertrieb (im Franchise System), das andere ist NWM-MLM mit Weltklasse Kosmetik Produkten und Nahrungsergänzung, beides im Trend.

Direkt-Vertrieb

Vielfach falsch dargestellt und ebenso fehlerhaft zugeordnet, ist der Direkt Vertrieb nicht zu verwechseln mit Netzwerk Marketing oder Struktur Vertrieb. Wer das behauptet, gibt nur eine Kostprobe seines Unvermögens. Leider ist dieses Unvermögen weit verbreitet und alle quaken wild durcheinander**.

Tatsächlich ist es so, dass bis zu 90% der Publikationen über Vertrieb, Verkauf und Netzwerk Marketing von Menschen stammen, die damit gar nichts zu tun haben, die es nie gemacht haben und die schon bei dem Gedanken daran ein feuchtes Höschen bekommen. Es ist halt so schön, über etwas zu plappern, das man nicht kennt und nicht kann.

Die Journalisten der oberen Klasse sagen:

Schreibe nie über etwas, das Du nicht restlos verstanden hast.

Journalisten Kodex

Direkt-Vertrieb sagt nur, dass der Hersteller oder Anbieter einer Sache direkten Kontakt zu seinem geplanten Kunden aufgenommen hat. Begonnen hat das alles mit den billigen Briefen. Aber auch Telefon und persönliche Ansprache sind Direkt-Vertrieb, wenn sich das Angebot direkt an den Kunden richtet.

Die Risiken, im Direkt-Vertrieb zu versagen, liegen darin, dass einen keiner in den Allerwertesten tritt und dass es häufig auch kein Geschäftsmodell gibt. So wird munter drauf los gemacht und alle sind verwundert, wenn es daneben geht. Du sollst nicht Vertriebs- oder Geschäftsmodelle erfinden. Da darfst Du noch eine ganze Weile üben, bis Du das kannst.

Fazit Direkt-Vertrieb

Du sollst nur vom Besten klauen, nicht irgendwelchen Schrott. Wenn es gar nichts kostet, dann ist es auch nichts wert. Lass Dir was über die Millionäre eines Unternehmens erzählen und über die finanzielle Situation. 

Verstehst Du jetzt warum ich denen zuhöre, die es tun und nicht den Losern, die sich das Maul* darüber zerreisen.

Warum Du nur mit System-Vertrieb erfolgreich sein kannst?

Im letzten Artikel – Folge den Trends!

 


* Sprechorgan, das bei vielen Zeitgenossen besser nur zur Nahrungsaufnahme verwendet werden sollte

** Versuch mangelnde Struktur im Gehirn durch verbale Äußerung zu strukturieren